Trump-Regierung plant Milliarden-Waffenverkauf an Israel
16.09.2026, 06:33 Uhr
Trump plant Verkauf von 2.000-Pfund-Bomben an Israel
Die US-Regierung unter Donald Trump plant den Verkauf von schweren Bomben an Israel im Gesamtwert von rund 2,8 Milliarden US-Dollar. Berichten zufolge umfasst das Rüstungspaket etwa 40.000 Bomben, darunter auch die hochumstrittenen 2.000-Pfund-Sprengkörper. Diese schweren Waffen waren von der vorherigen Biden-Administration zeitweise zurückgehalten worden, da massive Bedenken hinsichtlich ihres Einsatzes in den dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens bestanden.
Die Entscheidung markiert eine deutliche Abkehr von der bisherigen US-Politik, die Lieferungen bestimmter Munitionstypen teilweise an Bedingungen knüpfte, um zivile Opfer zu minimieren. Kritiker und internationale Beobachter befürchten, dass die Bereitstellung dieser massiven Sprengkraft die ohnehin katastrophale humanitäre Lage in der Region weiter verschärfen könnte. Der Einsatz solch schwerer Munition in urbanen Räumen steht aufgrund der weitreichenden Zerstörungskraft seit langem in der Kritik von Menschenrechtsorganisationen.
Parallel dazu wird bekannt, dass das israelische Militär derzeit mit einer erheblichen Finanzierungslücke von umgerechnet etwa 13,1 Milliarden US-Dollar kämpft. Nach fast drei Jahren kontinuierlicher Militäreinsätze müssen Waffenbestände dringend aufgefüllt und militärische Kapazitäten wiederhergestellt werden. Hochrangige Sicherheitsvertreter warnten die israelische Regierung bereits davor, dass eine unzureichende Finanzierung die allgemeine Einsatzbereitschaft und notwendige Beschaffungsprogramme gefährden könnte.